Stoffwindeln leasen statt kaufen?

In dem Post „Wo kann man Stoffwindeln kaufen?“ (hier zum Artikel) erwähnte ich schon das Windelleasing. Windelleasing ist im Prinzip mit Autoleasing zu vergleichen. Man zahlt monatlich einen bestimmten Betrag und am Ende der Laufzeit kann man sich entscheiden, ob man die Windeln behalten möchte, zahlt dann den Rest oder aber man schickt die Windeln zurück und es entstehen keine weiteren Kosten.

Als Anbieter für das Windelleasing kenne ich nur „Zwerge“ (www.zwerge.de). Hier läuft das Leasing folgendermaßen ab: 


Man sucht sich entsprechende Windeln und Überhosen oder auch andere Systeme aus (Neuware) und nutzt diese volle drei Monate lang. Dafür zahlt man im Monat 10% des Warenwertes.

Beispiel:
Man entscheidet sich für Windeln und Überhosen im Wert von 420€ (für eine komplette Ausstattung, würde ich sagen, ist das realistisch). Dann zahlt man 3 Monate lang je 10%, also jeweils 42€ monatlich. Nach drei Monaten entscheidet ihr, ob ihr die Windeln behalten möchtet. Wenn nicht, werden diese zurück geschickt, wenn doch, zahlt ihr die restlichen 70% des Kaufpreises, in diesem Beispiel 294€.

Ich denke, beim Windelleasing hat man nichts zu verlieren, denn bei Wegwerfwindeln, wie Pampers, ist man am Anfang schnell auf mehr als 42€ im Monat.

Und das tolle für Schwangere: Man kann den Vertrag schon vor der Geburt einreichen, bekommt die Windeln dann zwei Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin und zahlt ab dem tatsächlichen Entbindungstermin.

Also, wenn ihr Euch nicht ganz sicher seid, ob Stoffwindeln das richtige für Euch ist oder ihr Euch vielleicht bei der riesen Auswahl nicht entscheiden könnt, dann ist das Windelleasing eine gute Alternative zum Sofortkauf.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.