Produkttest: Milchpumpe Medela Swing

Ich freute mich riesig, als ich erfuhr, dass ich eine elektrische Milchpumpe von Medela testen darf, um genau zu sagen die Medela Swing. Wie schon erwähnt, stand im März meine Fortbildung an, welche zwei ganze Tage dauerte, somit war nicht ans Stillen zu denken und da geht ohne abpumpen nichts! Bislang kannte ich nur das mühselige abpumpen mit einer Handpumpe, was schon aufwendig und anstrengend ist. Nun aber zur Swing:

Sie zeichnet sich unter anderem durch die 2- Phasen Expression Technologie aus, welche äußerst effizient ist und das natürliche Saugverhalten eines Babys imitiert. Wenn man die Pumpe anschaltet, saugt diese in recht schnellen und kurzen Intervallen, dies löst den Milchspendereflex aus und ist sehr angenehm. Nach zwei Minuten schaltet die Pumpe automatisch um, zieht dann länger und intensiver, um die Milch abzupumpen. Man kann jedoch, wenn der Reflex früher einsetzt, durch einen Tastendruck in die zweite Phase übergehen.

Es gibt verschiedene Intensitätsstufen, sodass man ganz nach Bedarf für einen stärkeren oder schwächeren Sog sorgen kann. Die Verwendung der Pumpe ist wirklich einfach, denn sie hat lediglich vier große Tasten und auch die Anzahl der Einzelteile ist überschaubar und leicht zu reinigen. Auch die Lautstärke ist mir positiv aufgefallen, die Pumpe ist super leise und so kann man auch unterwegs diskret abpumpen. Der ganze Vorgang war durchweg angenehm und nicht, wie teilweise bei anderen Pumpen unangenehm. Da ich immer mal wieder Probleme mit rissigen und wunden Brustwarzen habe, nehme ich in solchen Situationen gerne auch mal die Milchpumpe zur Hand, das Abpumpen funktioniert schmerzfrei. Mitgeliefert wird neben der Pumpe und einer detaillierten Anleitung, eine Ersatzmembran; eine Kordel, um die Pumpe umzuhängen; eine „Schale“, in die man die Flasche stellen kann, ein Fläschchen, sowie ein Beutel, in die man die Einzelteile problemlos verstauen kann. 

Die Pumpe lässt sich mit einem Kabel und Anschluss an die Steckdose, aber auch ganz unabhängig durch Batterien verwenden. Also perfekt für unterwegs. Die Milchpumpe „Swing“ ist im Internet ab ca. 140,-€ erhältlich und es gibt optional noch einiges an Zubehör.

 

Ich durfte zudem noch den Muttermilchsauger „Calma“ testen, welcher einfach auf die Medela Fläschchen aufgeschraubt wird. Der Muttermilchsauger wurde speziell für stillende Babys hergestellt, die Art daran zu saugen ist sehr ähnlich, wie der beim stillen. Dadurch müssen Babys ihr Saugverhalten nicht ändern oder gar anpassen. Mein Sohn trank die abgepumpte Milch nie aus Flaschen, als ich zur Rückbildungsgymnastik war, sorgte das regelmäßig für Probleme. Wir nahmen dann einen Muttermilchbecher, dass funktionierte, aber brachte unseren Sohn regelrecht durcheinander. Er war es nun mal gewohnt, liegend im Bett, zu trinken. Während meiner Fortbildung versuchte mein Mann es also erneut mit einem Fläschchen und dem Calma und siehe da, nach kurzer Verwunderung funktionierte es!  Genauso wie die Brustwarze, verändert sich der Sauger nicht. Für die gesamte Stillzeit gibt es eine Größe. Medela sucht jeden Monat 10 Familien, die den Calma testen, man muss sich lediglich auf der Seite von Medela bewerben.


Fazit:
Ich bin super zufrieden mit der elektrischen Milchpumpe „Swing“. Vor der ersten Anwendung hatte ich ziemlichen Respekt, vor einer elektrischen Pumpe, da ich nicht genau einschätzen konnte, was da auf mich zukommt. Schon nach der ersten Anwendung war ich überzeugt, die Pumpe ist leise, intuitiv zu bedienen und schmerzfrei. Zudem pumpt sie sehr gut ab und lässt sich einfach reinigen.

 

1 Kommentar

  1. Bei uns hat auch der Calma nicht funktioniert. Wasser trinkt Mini inzwischen aus dem Becher ganz gut, aber sämtliche Fläschchen wurden abgelehnt. Und der Calma ist zwar ein gut geformter, aber eben doch ein künstlicher Sauger. Aber sie weigert sich sowieso, Milch jeglicher Art zu trinken, wenn sie nicht stillen kann, da war abpumpen bei uns (ausser zum Milchstau verhindern) nie ein Thema.

    LG, Julia

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