In 2 Monaten ist schon Weihnachten…

Ich weiß noch, als ich letztes Jahr sagte: „Das ist das letzte Weihnachten ohne Kind!“ und jetzt steht das erste Weihnachten mit Kind schon fast vor der Tür. Liams erstes Weihnachtsfest soll auf jeden Fall schon etwas ganz besonderes werden, auch wenn er sich später wohl kaum daran erinnern kann, aber mir ist Weihnachten sehr wichtig. Ich bin christlich aufgewachsen und ich denke, das ist auch gut so. Ich möchte Liam diesen Glauben ebenfalls näher bringen und er kann dann irgendwann selbst entscheiden, was er daraus macht. Die meisten Menschen feiern Weihnachten, aber das Erschreckende daran ist, dass viele wirklich gar nicht mehr wissen, worum es an Weihnachten eigentlich geht. Warum feiern wir Weihnachten? 

Wenn ihr Euer Wissen nochmals auffrischen wollt, oder aber z.B. wissen wollt, woher der Brauch mit dem Tannenbaum kommt, empfehle ich euch diesen Artikel
Ich habe mir für dieses Jahr echt viel vorgenommen und ich werde Anfang November losziehen, um Geschenke zu kaufen. Vorletztes Jahr habe ich alle Geschenke im Oktober gekauft und das Weihnachtsfest war für mich super entspannend, denn als in der Woche zuvor alle in die Läden stürmten, um Weihnachtsgeschenke zu kaufen, das saß ich gemütlich Zuhause. Letztes Jahr aber habe ich mich bis zuletzt davor gedrückt und es war super stressig schwanger in einem Kaufhaus, von einem zum anderen Geschäft zu rennen und in Panik zu geraten, weil man spontan keine Ideen hat. Das passiert mir nicht nochmal. Ich werde mir vorher eine Liste machen und gehe dann unter der Woche morgens los. Ich hoffe nur, mir fällt für jeden eine Kleinigkeit ein, bei meiner Schwester und meinem Schwager ist das z.B. immer recht schwierig, bei meiner Oma ebenfalls. 
Dann möchte ich in jedem Fall Plätzchen backen, dass habe ich schon lange nicht mehr gemacht, weil das echt viel Arbeit ist, aber es gehört nun mal dazu.
Was auch wichtig ist: Die Deko! In den nächsten Wochen werde ich in den Keller gehen und die Weihnachtskiste suchen müssen, bevor wieder die Spitze kaputt ist und ich am Weihnachtsmorgen nehmen muss, was noch da ist. Das Schmücken des Weihnachtsbaumes fand ich als Kind immer am schönsten und an Heiligabend bin ich ganz früh aufgestanden, um mit meiner Schwester und meinem Vater den Baum zu schmücken, während meine Mutter das Essen für Abends vorbereitete. Wir hatten früher immer kleine, bunte Holzfiguren und die bunten Schokopäckchen durften auch nicht fehlen. Das beste daran: Wer half, wieder alles abzunehmen, durfte etwas von den Päckchen naschen. 
Ich erinnere mich immer gerne daran zurück, wie der Jutesack herumgereicht wurde und man es kaum abwarten konnte, die Geschenke auszupacken. Als ich etwas älter war, wurde diese Tradition bei uns „abgeschafft“. Ich fand das total schade und konnte mich dann glücklicherweise vor 2 Jahren durchsetzen, seitdem gibt es wieder den Jutesack, wo alle Geschenke rein kommen. Dieser geht dann herum und der, der dran ist, nimmt sich ein Geschenk heraus und übergibt es demjenigen, für den es bestimmt ist. 
Was bei der Deko auch nicht fehlen darf, ist die Krippe, welche die Weihnachtsgeschichte darstellt. Da konnte ich früher, wie heute, stundenlang vorsitzen und gucken. Das Jesuskind fand ich natürlich immer am tollsten und es gab nicht selten Streit mit meiner Schwester, wer dieses in die Krippe legen darf. Welche Krippenfiguren nicht fehlen dürfen und wie sie aufgestellt werden, könnt ihr hier sehr anschaulich nachlesen.
Ich hoffe, dass ich Euch in ein paar Wochen ein paar Impressionen von meiner Weihnachtsdekoration zeigen kann und dieses Jahr dem Weihnachtsfest ganz freudig und entspannt entgegen schaue.

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